
Isobel Campbell & Mark Lanegan
Sunday at Devil Dirt
Das Gefühl über Isobel Campbell & Mark Lanegans „Sunday at Devil Dirt“ etwas zu verfassen versetzt mich in einen oszillierenden Zustand.
Zu viel Erfurcht dem Manne gegenüber, welcher meine Vergangenheit prägte und mit dieser unglaublichen neuen
Erzählung in Kombination mit einer elegisch zarten Campbell die Welt mal wieder im einen anderen Zustand versetzt.
So gekonnt getroffen wird die Nähe von Schwarz und Weiß, Eudämonie und Diabolik.
Lanegans Stimme versetzt mich in einen tranceartigen Zustand, wobei Campbell diesen durch ihre zarte Leidenschaftlichkeit mir nur noch tiefer in Herz und Seele brennt. Verführung pur ist diese gelungene kontemplative Darbietung.
Zwischen tief durchdringenden und auf andere Geisteszustände versetzende Wahrheiten, sind einfache geborgen umhüllende Stücke zu finden, die mich aus der dort konstruierten Welt nicht mehr entfliehen lassen. In welchem eigenen Zustand ich mich befinde wird durch diese Musik kulminierend transportiert. Kann ich diese Musik als sanfte Liebkosung meiner Selbst betrachten oder beschleicht mich eine tiefe Wehmut der großen absoluten Liebe, welche in allen Stücken wiederzuerkennen ist? In jedem Fall ist dieses Werk eine eluzidierende Kontemplation, welche subjektive Erkenntnisse permanent hervorruft.
BG